Was der Mond so alles anstellt…
Die angekündigten Flutwellen hatten eine Höhe von 6 m. Und obohl die Warnungen vorm „Tsunami“ schon vier Tage vorher überall zu hören waren, hat keiner etwas unternommen, um sein Hab und Gut zu schützen. Im Gegenteil, die Menschen sind zum eigentlich nicht mehr vorhandenen Strand gefahren, um alles hautnah mit zu erleben. Das man feuchte Wohnungen durch ein paar Sandsäcke mitunter verhindern kann, scheint hier unbekannt zu sein. Unsere geplanten Tauchgänge wurden natürlich abgesagt. Die hohen Wellen (seit 20 Jahren die schlimmsten hier), sind wohl Ergebnis eines Zyklons vor Mozambique und dem Zusammentreffen von Flut und dem in einer Reihe stehen von Sonne, Mond und Erde. Auf den Fotos sieht man die Strandverwüstung und man bekommt vielleicht einen kleinen Eindruck von den Wellen hier. Dann bin ich noch mit einem anderen Strandgut zu sehen. Keine Angst, das ist keine Gift-, sondern nur eine kleine Würgeschlange. Ansonsten hatten wir viel Spaß beim Billard, aber leider keine Chance gegen Ricky zu gewinnen. Der zu erledigende Papierkram im Krankenhaus ist hier ähnlich schlimm, wie in Deutschland. Heute, am 21.03.07, ist Feiertag hier – Tag der Menschenrechte. Das ist ja im Ansatz schon mal ganz gut.





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