Abschied II
Nun heißt es Abschied nehmen von Sheppie. Die Menschen hier machen es einem nicht wirklich einfach. Unter anderem haben Ina und Collin am Donnerstag noch eine kleine Abschiedsparty für uns gegeben und meinten wir seien ihnen wie eigene Kinder ans Herz gewachsen. Auch unseren Mikrokosmos Krankenhaus hier werden wir auf die eine oder andere Art vermissen. Am Freitag sollte es eigentlich mit der „Mobil Clinic" aufs Land gehen. Nachdem die „fahrende Medikamentenschachtel" letzte Woche kaputt war, ist diesmal ein Auto des Medizinkonvois in den durch den Regen aufgeweichten Schlaglochaneinanderreihungen stecken geblieben, worauf die Krankenschwestern die Weiterfahrt verweigerten. So wurde es auch an unserem letzten Arbeitstag leider nichts. Ansonsten würde sich Gayle, die Tochter unserer Vermieter, welche bei einer kirchlichen Hilfsorganisation hier arbeitet, sehr über Spenden aller Art zur Unterstützung zahlreicher verschiedener Projekte freuen (Kinderheime für Aidswaisen, Existenzgründung für Slumbewohner, Unterrichtung von Analphabeten, Möglichkeiten zur Ausbildung und Weiterbildung für Menschen die (noch) nichts haben u.v.m.). Für Fragen hierzu und Material zu den verschiedenen Projekten stehe ich jederzeit gern zur Verfügung. Bis Dienstag sind wir nun noch in Durban – wir müssen noch ein bisschen Papierkram an der Uni erledigen.

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